Heute Morgen kamen wir schwer aus den Schlafsäcken, weil es in der Nacht gestürmt hat und wir wenig geschlafen haben.
Wie so häufig packten wir unser Zelt im Regen, aber wir hatten letztendlich Glück, weil es später zu regnen aufhörte, als wir unterwegs waren. Der Weg führte uns über die Höhen des Fjälls nach Vuonatjviken hinunter. Hier lebt eine schwedische Familie die Ferienhütten an Gäste vermietet und ein Restaurant unterhält. Das Restaurant war heute zwar offiziell geschlossen, aber Nina rief heute vor unserem Aufbruch auf mein drängen hin hier an und hat ungeachtet dessen eine Reservierung für heute Abend vornehmen können. Das Restaurant ist sehr geschmackvoll und gemütlich eingerichtet und die Musik im Hintergrund schafft eine gemütliche Atmosphäre. Abgesehen davon, dass der Fisch, der und serviert wurde delikat war, empfanden wir es dennoch, als skuril, in der Wildnis in diesem schönen Restaurant zu dinieren, nachdem wir uns sechs Tage durch Matsch und über Felsen gekämpft und von Haferflocken, Teigwaren und Reis ernährt hatten.
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