Es ist kurz vor 21:00 Uhr. Wir liegen im Zelt und sind fest davon überzeugt, dass der dritte Tag der schlimmste ist. Wir fragen uns, ob sich unsere Körper noch an diese Dauerbelastung gewöhnen. Wir sind drauf und dran, das, was wir gestern über „Anstrengung" geschrieben haben, zu widerrufen, nicht deshalb, weil die Faszination der Landschaft abgenommen hätte, sondern einfach, weil wir heute völlig erschöpft sind.
Der Weg führte leicht, aber stetig bergauf, bis zu einer Stelle, an der sich der Blick in zwei Täler hinein weitete in welchen sich hintereinander ein See an den anderen reiht. In eines der beiden Täler führte uns unser Weg entlang der Seen (Miesakjavri, Radujavri). Als wir an eine Stelle kamen, die uns geeignet erschien, entschlossen wir uns, eine Pause zu machen und zu kochen. Wir essen im Moment sehr viel. Es gab gleich zwei Mittagessen unmittelbar nacheinander. Unsere Kochstelle befand sich in der Nähe eines Durchflusses zwischen zwei Seen (Radijavri, Alesjavri) und wir entschlossen, uns, hier unser Zelt aufzuschlagen.
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